Giro Vor-/und Nachlese Teil 2 – Gewinner und Verlierer

Die erste pinke Radsportwoche ist vorbei und die Helden der Landstraße konnten gestern am Ruhetag die Dolce Vita genießen. Oder vielleicht doch nicht ganz? Die erste Woche forderte bereits ihre Opfer. Doch wo Schatten ist, ist auch Licht und einige Fahrer konnten sich hervortun.

Die Gewinner

Für Simon Yates dürfte die Welt derzeit im wahrsten Sinne des Wortes rosa-rot sein. Der Brite zeigte sich unter anderem mit seinem Sieg am Gran Sasso überaus stark und kann zudem mit dem Maglia Rosa auf seinen Schultern auf eine bärenstarke Mitchelton-Scott-Mannschaft bauen. So ist kein Geringerer als der ebenfalls bereits zum Etappensieger gekrönte Yates-Teamkollege Esteban Chaves der Zweitplatzierte im Gesamtklassement.

Vorjahressieger Tom Dumoulin dürfte ebenfalls zufrieden sein und präsentiert sich zurückhaltend, aber stark und scheint soweit das Geschehen unter Kontrolle zu haben. Tour of the Alps-Sieger Thibaut Pinot zeigt sich stark und angriffslustig. Darüberhinaus ist auf der Gewinner-Seite der junge Ecuadorianer Richard Carapaz zu nennen, der nicht nur ein Etappensieg feiern konnte, sondern auch der derzeit beste Nachwchsfahrer ist.

Aus deutscher Sicht darf man Maximilian Schachmann nicht unterschlagen. Der Quickstep-Profi aus Berlin zeigt, dass seine fantstischen Auftritte bei den Ardennen-Klassikern keine One-Hit-Wonder waren und mischt locker mit den besten im Peloton mit.

Die Verlierer

Zu den großen Verlierern im bisherigen Kampf um das Maglia Rosa gehören drei Fahrer, denen man durchaus Favoritenrollen zugesprochen hat. Sky-Kapitän Chris Froome verliert Sekunde um Sekunde und mittlerweile über zweieinhalb Minuten Rückstand auf seinen Landsmann Simon Yates. Der italienische Meister Fabio Aru muss ebenfalls in den wirklich schwierigen Bergpassagen seine Kontrahenten ziehen lassen und verliert wertvolle Zeit. Auch Miguel Angel Lopez ist nicht vom Glück verfolgt und die Attacken des sturzgebeutelten Astana-Kapitäns verpuffen immer wieder.

Wir werden sehen wie die zweite Woche läuft. Gewonnen und verloren und noch lange nichts.

In diesem Sinne…arrividerci und bis die Tage an der Bar!

Euer Barista

Die Vor-/Nachlese zum Giro Teil 1

Die Radsportwelt ist wieder temporär pink. Der Giro d´Italia rollt und das an der ersten Tagen auf ungewohntem Terrain in Israel. Jerusalem bot eine tolle Kulisse für den 101sten Start der Italien-Rundfahrt. Das Rennen verlief indes eher unspektakulär. Elia Viviani tat sich mit seinen zwei Etappensiegen hervorund unterstrich seine Vormachtstellung in der Massensprints.

Die Gesamtwertung wurde währenddessen noch nicht wirklich durcheinander gewirbelt. Alle Top-Favoriten kamen mehr oder weniger gut durch die ersten Tage des Giro. Während Chris Froome bereits beim Recon zum Zeitfahren den israelischen Boden etwas näher betrachtete, konnte Vorjahressieger Tom Dumoulin eine beeindruckende Vorstellung abliefern und fuhr gleich wieder ins Maglia Rosa. Inzwischen darf sich der Australier Rohan Dennis mit dem begehrten Kleidungsstück schmücken. Mitfavoriten wie der gebeutelte Sky-Kapitän Froome oder Miguel Angel Lopez verloren indes wertvolle Sekunden.

Jetzt geht es endlich auf italienischen Boden und der Giro kehrt nach einem Reise-/Ruhetag in der Heimat zurück. Genauer gesagt geht es nach Sizilien und auf der Insel wartet auf die Fahrer ein schwieriges Terrain. Die Sprinter werden auf den ersten beiden Inseletappen weitgehend aufgrund des welligen Terrains abgemeldet sein. Am Donnerstag wird es dann schon die erste Bergankunft am majestätischen Vulkan Etna geben. Wer wird hier vielleicht schon explodieren? Unter Umständen wird es bereits erste Verschiebungen im Gesamtklassement geben.

Freuen wir uns also auf die pinken Wochen. Auf dieses ganz spezielle Giro-Flair. Die Tifosi, die alten Männer die die pinke Gazetta am Straßenrand studieren, die Dolce Vita! s ist Giro-Zeit!

In diesem Sinne…bis die Tage und arrividerci an der Bar!

Euer Barista

Das Ende der Ardennen-Triologie

Michael Valgren und Julian Alaphilippe konnte schon beim Amstel Gold Race und dem Fleche Wallone einen der Titel in den Ardennen ihr Eigen nennen. Doch das prestigeträchtigste Rennen wird erst morgen in den Ardennen gestartet – La Doyenne. Die Mutter aller Klassiker, Lüttich-Bastogne-Lüttich, ist eines der fünf großen Eintagesmonumente. Woet Poels konnte im letzten Jahr triumphieren auf der Achterbahnfahrt durch das belgische Gebirge mit seinen unzähligen Anstiegen.

La Redoute ist einer dieser Anstiege. Ein unscheinbarer Feldweg zwischen Schnellstraßen. Ein nichtssagender Hügel der sich durch grüne Felder emporwindet. Doch einmal im Jahr wird dieser unscheinbare Hügel wieder Millionen von Zuschauern in seinen Bann ziehen. La Redoute ist in einem Atemzug mit dem Poggio oder der Cipressa-Steigung zu nennen und wird wieder für eine Vorentscheidung bei einem der wichtigsten Radrennen der Welt sorgen. Wer hier nicht vorne mitfährt wird Lüttich-Bastogne-Lüttich nicht gewinnen, obwohl der Weg ins Ziel noch lang ist.

Wer wird sich den Titel holen? Die Zahl der Anwärter ist groß. Alejandro Valverde musste Federn lassen beim Fleche Wallone am Mittwoch, Julian Alaphilippe befindet sich in Top-Form. Michal Kwiatkowski ist ein Kandidat und natürlich Publikumsliebling Philippe Gilbert. Auf jeden Fall winkt den Tifosi wieder ein Radsport-Spektakel. Der Sonntag ist gerettet.

In diesem Sinne…bis die Tage an der Bar!

Euer Barista

Der erste Ardennen-Akt

Der erste Ardennen-Akt ist gestern mit dem Amstel Gold Race zu Ende gegangen. Michael Valgren düpierte die Konkurrenz in sicherte sich mit seiner Attacke auf der neu hinzugekommenen Schlussschleife des Bierrennens den wohlverdienten Sieg. Der heimliche Sieger der Herzen war aber vielleicht der Ire Eddie Dunbar. Der junge Ire war die treibende Kraft der sich bis zum Schluss vorne befindenden Fluchtgruppe, die 240 Kilometer an der Spitze fuhr.

Jetzt zieht der Radsport-Tross weiter nach Belgien, wo am Mittwoch traditionell der Fleche Wallone wartet. Vor allem die bestialisch steile Mauer von Huy wird bei den Passagen und im Finale wieder zu einem Amphitheater der Radsports. Bis zu 25 Prozent steil, eng…wer hier nicht in der vordersten Positionen in die Muur fährt, wird mit dem Ausgng des Rennens nichts zu tun haben. Der König des Pfeils Alejandro Valverde könnte sich dabei zum sechsten Mal den Sieg in Huy sichern.

Am Sonntag geht die Ardennen-Triologie dann zu Ende. La Doyenne ruft und wird mit ihren zahlreichen Anstiegen inklusive der mystischen La Redoute wieder die Radsport-Fans in ihren Bann ziehen. Wer Lüttich-Bastogne-Lüttich gewinnt, kann sich in die Geschichtsbücher des Radsports eintragen, als Sieger eines der großen Eintagesmonumente.

In diesem Sinne…bis die Tage an der Bar!

Euer Barista

Die Königin der Klassiker

Die Königin der Klassiker hält am Sonntag Hof. Paris-Roubaix 2018 steht in den Startlöchern. Für viele Fahrer und Tifosi ist dieses Rennen das Highlight der Saison.

Kopfsteinpflaster und viel Matsch – diese Bilder konnte man bereits gestern von den ersten Recon-Fahrten der Teams sehen. Die Pavés befinden sich anscheinend derzeit in einem Zustand, der jeden Fahrer in diesem Jahr (wenn es denn so bleibt) vor eine noch größere Herausforderung stellen dürfte. Gerade auch die Ein- und Ausfahrten auf die rennentscheidenden Sektoren machten einen sehr schwierig zu befahrenden Eindruck. Speziell dort wird der Kampf um die Positionen beginnen.

Wer holt sich die Klassiker-Krone? Peter Sagan wird alles daran setzen sich endlich den großen Traum vom Roubaix-Sieg zu erfüllen. Greg van Avermaet dürfte nach seinem auch etwas enttäuschenden Abschneiden bei der Flandern-Rundfahrt große Ziele hegen. Und da ist natürlich die Quickstep-Supertruppe um den bereits mit einem Pflasterstein gekrönten De Ronde-Sieger Niki Terpstra. Oder feiert doch ein Außenseiter seinen Roubaix-Coup im Stile von Matthew Hayman oder Johan van Summeren?

Wenn es ein Rennen gibt, das für sämtliche Überraschungen sorgen kann, dann ist es die Königin. Gesucht wird am Sonntag der König, sich im altehrwürdigen Velodrome von Roubaix nach seinem vielleicht härtesten Tag in seinem Radsportler-Leben krönen lassen darf.

In diesem Sinne…au revoir und bis die Tage an der Bar.

Euer Barista

Flandern wieder der Nabel der Welt

…ok vielleicht nichtd der ganzen Welt, aber die Radsport-Tifosi werden mit Begeisterung am Ostersonntag nach Flandern schauen. Die Flandern-Rundfahrt steht in den Startlöchern und in erster Linie die radsportverrückten Belgier werden das Rennen wieder zu einem einzigen Spektakel machen. So zieht die Flandern-Rundfahrt noch mehr Zuschauer an die Strecke als eine Woche später die Königin der Klassiker Paris-Roubaix. Wer hier gewinnt trägt sich in die Geschichtsbücher des Radsports ein und zählt zu den Helden der Landstraße.

Für viele Fahrer wird der Erfolg darin bestehen das Ziel zu erreichen. Die mit grobem Kopfsteinpflaster übersähten, bis zu 20% und mehr steilen Anstiege werden ihren Tribt fordern im Peloton. Oude Kwaremont, Paterberg, Koppenberg und nicht zuletzt die Muur van Geraardsbergen sind die mystischen Streckenabschnitte, an denen die gelb-schwarzen Fahnen mit dem Löwen die Strecke zieren werden. Das Sinnbild für die Flandern-Rundfahrt!

Die Kapelle an der Mauer von Geraardsbergen

Wer wird sich am Sonntag zum König von Flandern krönen lassen? Wir werden ein Radsport-Fest erleben. Ostereier, Flandern-Rundfahrt, Espresso oder doch ein kühles Stella? Es ist angerichtet…

In diesem Sinne…bis die Tage an der Bar!

Euer Barista

Wechsel an der Sprintspitze?

Deutet sich da etwa ein Wechsel an der Sprintspitze für die Saison 2018 an? Die arrivierten Kräfte wie Marcel Kittel, Andre Greipel und Mark Cavendish konnte noch nicht nachhaltig eingreifen und die Kurbeln so richtig fliegen lassen.

Cav musste gerade einen schweren Sturz bei Teamzeitfahren von Tirreno-Adriatico hinnehmen. Das Zeitlimit hat die Manx Missile überschritten und damit setzt sich die bisherige Pechsträhne fort, nachdem der Brite bereits bei der Dubai-Tour in ein Begleitfahrzeug gecrasht war.

Bei Marcel Kittel will es nach seinem Wechsel zu Katusha-Alpecin auch noch nicht so richtig rund laufen. Lediglich Andre Greipel konnte mit sich unter den drei Sprinthäuptlingen mit einem dritten Platz auf der dritten Etappe von Paris-Nizza hervortun.

Dagegen überzeugen andere Sprinter die bisher eher in der zweiten Reihe standen. Dylan Groenewegen und Arnaud Demare scheinen im Moment ein wenig das Maß der Dinge zu sein. Beide überzeugen im Moment mit jeweils einem Etappensieg bei Paris-Nizza. Zuvor konnte Groenewegen bereits mit seinem Sieg bei Kuurne-Bruxelles-Kuurne (vor Demare), zwei Etappensiegen bei der Algarve-Rundfahrt und einem Etappensieg bei der Dubai-Tour überzeugen.

Mal sehen wie lange diese kleine Wachablösung noch anhält und wann die Big Boys zurückschlagen.

In diesem Sinne…bis die Tage an der Bar!

Euer Barista

Froome die Persona non grata?

Die Ruta del Sol startet morgen. Ein eigentlich eher unbedeutendes Mehretappenrennen, welches speziell für viele Grand Tours-Aspiranten eine willkommene Bühne bildet, um sich das erste Mal in der Saison im Rennzirkus zu zeigen. So wird es auch Chris Froome tun. Wie fast jedes Jahr ist die kleine Rndfahrt auf spanischem Boden sein erstes Saisonrennen und die erste kleine Standortbestimmung.

Doch in diesem Jahr hängen dunkle Wolken über dem Auftritt des Sky-Kapitäns. Salbutamol ist das böse Wort bzw das Mittel, das Froomey in einem schwebenden Verfahren Aufgrung zu hoher Werte verfolgt und derzeit sein härtester Gegner ist.

Wie also umgehen mit dem Thema? Froome nicht starten lassen seitens der Organisatoren ist aufgrund der Unschuldsvermutung unmöglich. Hätte also der Brite selber oder sein Team reagieren müssen?

Das Thema Doping soll an der RadsportBar so klein wie möglich gehalten werden. Doch trotzdem muss es bei aller Schönheit dieses Sports darum gehen, diesen auch zu schützen. Für alle Beteiligten wäre es vielleicht in der Außendarstellung, gerade für das Team Sky, besser gewesen Chris Froome nicht an der Startlinie zu sehen bis alle Wolken verflogen sind. So wird die für viele Personen Persona non grata trotz der beschriebenen Umstände am Start stehen. Wir werden sehen wie sich der Fall entwickelt. Zu hoffen ist nur, dass wenige Wolken am strahlenden Radsporthimmel zurückbleiben.

In diesem Sinne…bis die Tage an der Bar!

Euer Barista

Was kommt 2018?

Die Radsport-Saison 2018 hat begonnen und die Frage stellt sich was uns Tifosi so erwarten wird. Hektisch ging es in erster Linie abseits der Straße mit dem Fall Chris Froome los. Sperre oder keine Sperre? Das ist wohl die Frage…

Wollen wir uns aber mal den sportlichen Radsport-Fakten nähern und der Frage welche Fahrer 2018 besonders auf sich aufmerksam machen werden oder auf sich aufmerksam machen wollen.

Die Klassiker werfen ihre Schatten voraus und mit Philippe Gilbert meldet ein Profi große Ambitionen an. Während Rennen wie der Flandern-Rundfahrt und speziell die Ardennen-Klassiker bereits als Siege auf seinem Lebenslauf verzeichnet sind, sind Mailand-San Remo und speziell Paris-Roubaix noch weiße Flecken in der Vita des belgischen Volkshelden. Ist Phil der Sieg bei der Königin der Klassiker zuzutrauen? Nach seiner 55 Kilometer langen Solofahrt in Flandern muss man ihn auf der Rechnung haben.

Mit Weltmeister Peter Sagan dürfte auch ein weiterer Fahrer den Paris-Roubaix-Sieg endlich in sein Palmares eintragen wollen. Den Segen vom Papst hat der Bora-Star bereits abgeholt, um den großen Wurf zu landen.

In der ersten Saisonhälfte wird uns zudem ein durchaus Spannung verprechender Giro d`Italia ins Haus stehen. Gesetz dem Fall das Chris Froome starten darf wird er sich dort wohl mit unter anderem mit Titelverteidiger Tom Dumoulin messen. Kann der Brite das Triple schaffen und nach der Tour und Vuelta mit dem Giro seine dritte Grand Tours in Folge gewinnen?

Hoffen wir einmal das die Nebenschauplätze abseits der Straße einen nicht zu großen Platz einnehmen und der Fokus auf den sportlichen Leistungen liegt. Das wäre für ein erfolgreiches Radsportjahr 2018 wahrscheinlich die wünschenswerteste Variante!

In diesem Sinne…bis die Tage an der Bar!

Euer Barista

Die triste Zeit des Jahres

Der Regen peitscht gegen das Fenster, der erste Schnee kündigt sich an und der internationale Radsport-Zirkus ist in den Winterschlaf gefallen. Naja die Crossszene erwacht gerade bei diesen Bedingungen und um diese Jahreszeit, doch auf den Straßen herrscht Ruhe.

So beschäftigen sich die Funktionäre mit dem Regelwerk und die Teams damit in welchen Farben sie die Saison 2018 in Angriff nehmen. Was wird also neu sein im nächsten Jahr?

Viel ändern wird sich nichts. In der WorldTour wird es keine neuen Mannschaften geben. Lediglich der eine oder andere Name wird sich ändern. So muss man das Cannondale künftig aus seinem Gedächtnis streichen und stattdessen vom Team EF Education First-Drapac reden. Womit wir auch schon bei einem Team wären, das sich rein optisch stark und deutlich sichtbar verändern wird. Die giftgrünen Trikots werden pinken und weißen Akzenten weichen. Gepaart mit pinken Helmen werden die Vaughters-Jungs zu den wohl am kontroversesten diskutierten Eyecatchern im internationalen Peloton werden.

Babyblau wird es indes bei Movistar. Die Spanier tauschen ihr traditionelles Outfit mit dem prägnanten hellgrünen auf dunkelblauem Grund gegen das genannte babyblaue Design mit weißen Buchstaben. Ein gewöhnungsbedürftiger Schritt für die Traditionalisten unter den Tifosi. Ebenso ändert Sky sein Design und nähert sich mit den neuen weiß-blauen Castelli-Shirts deutlich dem Tour de France-Sondertrikot des Vorjahres.

Die größte Veränderung im Vergleich zum Vorjahr stellt indes die Reduzierung der Teams von acht auf neun Fahrer in den Grand Tours da. Wie sich das auswirkt oder auswirken kann, wird der Barista bald an der Bar begutachten.

In diesem Sinne…bis die Tage an der Bar!

Euer Barista